16. January 2022

Weiter denken?

Können wir vom Borkenkäfer lernen?

Eine Betrachtung der Borkenkäfer
und Gedanken von einem Freund
haben mich heute sehr beschäftigt.

Sind wir auch eine Art Borkenkäfer
oder stehen wir für die
befallenen Bäume oder
beides gleichermaßen?

Würde alles leichter und
einfacher bewältigen zu sein,
wenn wir viel weiter denken würden
als momentane „Schwierigkeiten“,
und das ist nur als Platzhalter und
keinesfalls despektierlich gemeint,
mit
„Schneller, besser Störendes weg-Optimierungs-Tempi“
zu beseitigen?

Was,
wenn wir alles,
was passiert und stört,
nicht zum Wegräumen
und Vernichten verurteilen würden,
sondern anerkennen,
dass es eine Berechtigung hat
und eine dargebotene Chance
zur Veränderung in sich trägt,
die hin zu gesunden Lebensweisen
mit neuer Einstellung führen kann?

Sollten wir unsere Lebens- und
Gesellschaftsmodelle überdenken,
statt mit Hilfsmitteln zu erzwingen,
dass wir weitermachen können
wie bisher?

Ich nehme mich nicht aus,
Veränderungen sind schwierig,
es verunsichert und
kann Angst hervorrufen,
wenn man gewohntes Terrain verlässt,
nicht weiß,
was uns im fremden Raum
einholen könnte.
Denn, wer weiß schon,
was auf dem neuen Weg
hinter der nächsten Kurve wartet?
Vielleicht helfen eine Art
geistige Drohnenflüge,
einfach loslassen und aufsteigen
und uns mal von oben betrachten?

Ich will mich lösen von Angst,
möchte Gutes erwarten und
mit Zuversicht unbekannte
Wege erkunden,
um mit selektiver Wahrnehmung
in jeder Situation den Nutzen
zu erkennen und dankbar dafür zu sein,
was ist, was geht und was kommt,
im Bewerten aller Neuerungen
mir weiter treu bleiben,
mit Liebe aufweichen.

© Manuela Engel-Dahan

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