2. April 2020
„Beraubte Erwartungen“
so entstand dieses Werk in den ersten Tagen des Lockdowns.
Ein unsichtbares Virus legte die Welt lahm, stoppte Begegnungen, Kultur, Reisen, Nähe.
Die dunklen Bahnen im Bild wirken wie herabstürzende Lasten,
die uns den Atem nahmen.
Helle, fragile Formen schweben dazwischen, Erinnerungen
an Erwartungen, die zerplatzten.
Das Gold am unteren Rand bleibt als Verheißung, dass etwas trägt, auch wenn vieles zerbricht.
Es ist ein Bild der Enttäuschung und des Erwachens zugleich,
ein Spiegel dafür, wie sehr wir an Plänen und Sicherheiten hingen.
doch ruft es zur Neuorientierung: loslassen, annehmen, neu beginnen.